Plattenfirma
nicht
Label

Wir stellen Schallplatten her. Ab Auflage 1x. Jeder Schnitt ist ein Unikat – technisch präzise, ästhetisch bewusst, wirtschaftlich unabhängig. Hier gehts los

Als Band oder Label ist unser On-Demand Service für dich interessant. Mehr Info’s hier

Frequently asked
in aller Kürze

FutureWax stellt Schallplatten nicht durch das herkömmliche Pressverfahren her, sondern durch ein Schneideverfahren. Mit unsereren speziell entwickelten Maschinen, wird die Musik direkt in die Vinylscheibe graviert („cutting“). So können einzelne Platten oder kleine Auflagen effizient und kostengünstig produziert werden – ganz ohne große Mindestmengen oder lange Wartezeiten

Mit dem On-Demand-Ansatz von FutureWax müssen Künstler*innen und Labels keine Schallplatten im Voraus produzieren oder bezahlen. Stattdessen laden sie ihre Musik und das Cover auf die Plattform hoch und legen fest, welchen Gewinn sie pro Platte erzielen möchten. Sobald eure Fans eine Vinyl über Amazon, Bandcamp oder den eigenen Webshop bestellen, wird diese Bestellung automatisch an FutureWax weitergeleitet. Dort wird die Platte individuell produziert und direkt an den Endkunden verschickt.

Bei herkömmlichen Presswerken betragen die Wartezeiten oft bis zu ein Jahr, da nur große Stückzahlen produziert werden. FutureWax setzt dagegen auf ein On-Demand-Schneideverfahren. Jede Platte wird hergestellt, sobald eine Bestellung eingeht. Dadurch können Schallplatten innerhalb einer Woche produziert und direkt an die Kund*innen geliefert werden

Nein. Artists und Labels zahlen keine Gebühren im Voraus. Stattdessen laden sie ihre Musik und ihr Artwork auf die Plattform hoch, legen ihre gewünschten Einnahmen pro Platte fest und FutureWax fügt die Produktionskosten hinzu. Der endgültige Verkaufspreis ist der, den Kunden auf den Verkaufsplattformen sehen.

Ja. Künstler können kleinere Mengen vorbestellen, um sie direkt bei ihren Konzerten zu verkaufen, wo die Nachfrage oft am größten ist.

 

Frequently asked
mal ganz ausführlich

„Ab 2024 muss ein Song mindestens 1000-mal pro Jahr abgespielt werden, um Geld mit ihm zu verdienen. Wieviel Geld bekommt man für 1000 Streams ab 2024? Ab 1000 Streams beginnt Spotify, die Einahmen zu zählen, man steht dann also bei 0,00 Euro.“

Musik ist heute allgegenwärtig – jederzeit und überall abrufbar. Doch für die Menschen, die sie erschaffen, hat diese Verfügbarkeit einen hohen Preis: Ihr ökonomischer und kultureller Wert scheint zu verschwinden. Pro Stream bleibt oft nur ein Bruchteil von Cent. Erst Millionen von Aufrufen sichern ein Einkommen, von dem man leben kann. Entscheidend ist heute nicht mehr, ob ein Song klanglich überrascht oder künstlerische Tiefe besitzt. Wichtiger ist, ob er sich geschmeidig ins Schema des Algorithmus einfügt: Kurze Intros, eingängige Refrains, eine Stimmung, die in Playlists nicht stört. Kurzum Musik wird für Plattformen optimiert und der Erfolg hängt weniger von Publikum oder Kritik ab als viel mehr von den Spielregeln der Plattform. Wer gehört werden will, muss sich dem Algorithmus anpassen – oder riskieren, unsichtbar zu bleiben.

So entsteht eine subtile Abhängigkeit: Nicht mehr die Musiker*innen bestimmen den Rhythmus, sondern die Maschine. Die Rückkehr zu analogen, handgemachten und exklusiven Formaten – allen voran Vinyl – ist Ausdruck von Authentizität inmitten der digitalen Glätte. Vinyl ist dabei mehr als nur ein nostalgisches Medium. Für viele Musikerinnen ist es auch ein ökonomischer Hebel. Eine Schallplatte bringt eine höhere Gewinnspanne pro Stück, erlaubt Selbstvermarktung und öffnet Raum für Kuratierung: Limitierte Releases, Signaturserien oder kunstvolle Sondereditionen schaffen Nähe zwischen Künstlerinnen und Publikum. Gerade für kleinere Acts ist Vinyl ein Gegenmodell zum Plattformdiktat. Doch die Renaissance hat ihre Schattenseiten: Presswerke sind ausgelastet, Produktionszyklen lang und die Kosten hoch. Vor allem kleinere Bands scheitern oft an Mindestauflagen und Vorfinanzierung.

Genau hier setzt das Konzept „Vinyl-on-Demand“ an – eine flexible, bedarfsorientierte Produktion, die ohne industrielle Massenlogik auskommt. Future Wax hat dieses Prinzip zu einem Geschäftsmodell gemacht. Der Service schneidet Schallplatten einzeln und direkt nach Bestellung – ohne Mindestauflage, Lagerkosten oder Risiko. Musiker*innen können ihre Songs über eine Plattform wie Bandcamp oder den eigenen Shop einbinden. Sobald jemand eine Platte ordert, wird sie individuell produziert und direkt verschickt. Das Ergebnis: ein nachhaltiger, fairer und unabhängiger Vertriebsweg, der künstlerische Freiheit mit physischer Qualität verbindet – und jedes Exemplar zu einem Unikat macht.